Was Beziehungen in jeder einzelnen Familie gelingen, aber auch misslingen lässt, ist zwar sehr individuell, aber auch von grundsätzlichen Gemeinsamkeiten geprägt.
Familie ist da, wo wir unsere engsten Beziehungen leben. Sie kann der
Ort sein, an dem wir zu Hause sind, wo wir uns wohl fühlen. In ihr finden
wir die Möglichkeit, uns zu entwickeln. Allerdings gelingt es uns nicht
immer, diese Chance zu nutzen und wir verschließen uns (anstatt uns für eine
Entwicklung zu öffnen). Das passiert, weil wir gerade in den engen Beziehungen am
verwundbarsten und am meisten in Bezug auf unsere Schwächen gefordert sind.
Aber auch berufliche Beziehungen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Häufig
verbringen wir mehr Zeit mit Kollegen und Kolleginnen, als mit unseren Partnern.
Auch hier können gelingende Beziehungen dazu beitragen, dass wir uns fachlich und
persönlich weiter entwickeln können und unsere Arbeit mehr ist, als
ein Vermitteln von Fachwissen.
Meine Arbeit baut auf den prozessorientierten,
existentiellen und erlebnisorientierten Ansätzen der familientherapeutischen
Arbeit von Walter Kempler und Jesper Juul auf.
Grundannahmen und Grundwerte dieser Arbeit sind:
Jeder Mensch ist individuell und jede Beziehung einmalig.
Jede Liebesbeziehung braucht Authentizität.
Alle Mitglieder einer Familie sind gleichwürdig.
Das so genannte Problem oder Symptom ist nicht so wichtig.
Wichtig ist die Person, die das Symptom trägt. Wir können das Problem nicht
lösen, aber wir können Menschen darin unterstützen, destruktive Systeme, Perspektiven
und Verhalten ins Konstruktive zu wandeln. (Jesper Juul)
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Mag.a Robin Menges
Psychologin
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Telefon +43/(0)699/110 68 509